„Austrian Mobile Power“ reicht Elektromobilitätsprojekte beim Klimafonds ein
Die überregionale Plattform „Austrian Mobile Power“ wird beim Klima- und Energiefonds ein Leuchtturmprojekt und eine Modellregion zur Förderung der Elektromobilität in Österreich einreichen.
Einreichfrist ist der 31. Oktober, das Fördervolumen der Programme für Elektromobilität beläuft sich auf insgesamt 13,5 Mio. Euro.
Die Plattform „Austrian Mobile Power“ hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 mindestens 100.000 rein elektrisch und ausschließlich mit Ökostrom betriebene Elektrofahrzeuge auf Österreichs Straßen zu bringen.
Für das technologische Leuchtturmprojekt des Klimafonds hat „Austrian Mobile Power“ bereits alle wesentlichen Arbeitspakete fixiert, von der Energiebereitstellung über die Lade-Infrastruktur und Abrechnung bis zur Rückspeisung von Strom aus den Fahrzeug-Akkus. In einem ersten Schritt soll ein Flottenversuch mit 100 Elektro-Autos durchgeführt werden.
Zusätzlich wird der Verbund gemeinsam mit der Plattform „Elektro-Mobilität Steiermark“ (elmoSt) beim Klimafonds eine Modellregion für die Etablierung von Elektromobilität einreichen.
Die offene Plattform „Austrian Mobile Power“ ist überzeugt davon, dass die Zukunft individueller Mobilität in Österreich den rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen gehört, welche ausschließlich mit künftig zusätzlich gewonnenem Ökostrom betrieben werden.
Durch die Substitution von Verbrennungsmotoren auf Basis fossiler Treibstoffe durch Elektromotoren mit einem drei- bis vierfach höheren Wirkungsgrad gelingt es auch, einen erhöhten Mobilitätsbedarf mit geringerem Energieverbrauch zu decken.
Wenn darüber hinaus der „Treibstoff“ für E-Räder, -Mopeds und -Autos aus erneuerbaren Quellen wie Wasser- und Windkraft oder Solarenergie kommt, können außerdem der größtmögliche Klimaschutz erzielt und die Importabhängigkeit reduziert werden.

